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Fachkräfteaustausch Oldenburg-Massachuchetts
Die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. und GEO (Global exchange opportunities) erörterten gemeinsam mit Vertretern aus der Region Oldenburg die Möglichkeiten und Perspektiven eines Fachkräfteaustausches.

Michael Worthen (im Bild rechts), Direktor der GEO – Global Exchange Opportunities bei der Mitgliederversammlung der GWO
Wie sind die Bereiche Wohnen und Arbeiten für Menschen mit Behinderungen in den USA organisiert? Wie können wir die eigenen Erfahrungen und Professionalisierungen gemeinsam nutzen? Dieser und anderer Fragen widmeten sich in der vergangenen Woche der Vorstand der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V., Gerhard Wessels, und Michael Worthen, Direktor der GEO – Global Exchange Opportunities Organisation aus Massachuchetts. Gemeinsam luden sie Vertreter verschiedener Fachbereiche zu einem Arbeitskreis ein (Universität Oldenburg, Hochschule Emden-Leer, Fachschule für Sozialpädagogik Oldenburg, Institut für Weiterbildung in der Kranken- und Altenpflege Delmenhorst, WfbM Nordhorn, Ev. Altenpflegeschule Oldenburg), um das Fachkräfteaustausch-Programm und dessen Möglichkeiten und Perspektiven vorzustellen.Das Global Exchange Programm (GEO) ist eine Unterorganisation der Seven Hills Foundation, die sich seit über 60 Jahren in den Bereichen Arbeiten und Wohnen für Menschen mit Behinderungen engagieren. An über 180 Standorten in Massachuchetts und Rhode Island bieten sie vielfältige Dienstleistungen im Bereich der Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft für ca. 28.000 Menschen an. Das Austausch-Programm GEO organisiert für Fachkräfte aus den Bereichen Health & Human Services die Möglichkeit für 12 bis 18 Monate in den USA zu arbeiten um berufliche Erfahrungen zu sammeln. Dabei werden Arbeitsplätze von New England über Minnesota bis nach Washington DC angeboten. Zusätzlich planen die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. und GEO in diesem Jahr einen gegenseitigen dreiwöchigen Austausch für Nachwuchsführungskräfte der Bereiche Arbeiten und Wohnen für Menschen mit Behinderung.
Ein weiteres Thema dieses Arbeitskreises war die Unterstütze Kommunikation. Auf der Mitgliederversammlung der GWO referierte Frau Prof. Dr. Andrea Erdelyi (Institutsdirektorin Pädagogik und Didaktik bei Beeinträchtigungen der geistigen Entwicklung der Universität Oldenburg) über die Notwendigkeit die Anwendung der Unterstützten Kommunikation auszubauen. Seit vier Jahren nutzen die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg e.V. das Picture Communication Symbols-System (PCS) um unabhängig von der Lese- und Schreibfähigkeit alle beschäftigten Mitarbeiter in die betriebliche Kommunikation und Information einzubinden.
- 06.02.2012